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Im weissen Rössl...

... im Burgenland, da war die Blasmusik mit dabei!


Knapp 200.000 Besucher konnte Intendant Harald Serafin in diesem Jahr bei den Seefestspielen in Mörbisch begrüssen und rund 700.000 verfolgten die TV-Übertragung der diesjährigen Premiere.

 

Das «Weiße Rössl» übersiedelte vom Wolfgangs- an den Neusiedler See und Rolf Langenfass gelang es, mit einem eindrucksvollen und farbenprächtigen Bühnenbild eine Salzburger Gebirgslandschaft ins Burgenland zu bringen.

 

Für die Ankunft von Kaiser Franz Joseph, der zum Schützenfest nach St. Wolfgang anreist, wurde eine Blasmusikkapelle für die Bühnenmusik gesucht. Da aber keine Musikkapelle während der Sommersaison die zusätzliche Belastung von rund 35 Auftritten bei den Seefestspielen wahrnehmen konnte, wurde über Initiative des BBV ein Ensemble mit knapp 30 MusikerInnen unter der Leitung von Bez.-Kpm. Johannes Kaufmann rekrutiert. Alternierend sorgten jeweils 16 Musikanten dafür, dass der Kaiser standesgemäss empfangen werden konnte.

 

Trotz gewissenhafter Proben ging's nicht ohne «Hoppalas» für unsere MusikantInnen ab. So war der musikalische Leiter, Prof. Rudolf Bibl, an einem Abend verhindert. Seine Vertretung allerdings gab das Marschtempo beim Aufmarsch ein wenig langsamer - was aber im allgemeinen Trubel nicht exakt zu hören war. Die Folge war eine leichte Diskrepanz von etwa zwei bis drei Takten.

 

Die Schlußvorstellung hätte beinahe ohne Blasmusik über die Bühne gehen müssen. Die MusikantInnen waren rechtzeitig am festgelegten Treffpunkt versammelt und zum Auftritt bereit. Wie bei jeder Veranstaltung sollten sie durch ein großes Tor seitlich auf die Bühne marschieren und gemeinsam mit dem Volk von St. Wolfgang dem Kaiser entgegegen gehen. An diesem Abend blieb das Tor jedoch geschlossen, da der verantwortliche Bühnenhelfer gerade anderswo gebraucht wurde und nicht mehr rechtzeitig zu seinem Posten zurück kam. Der zufällig vorbeikommende Inspizient schaffte es aber in der Eile nur, eine Torhälfte zu öffnen, so dass bei den ersten Takten die Kapelle zwar zu hören, aber nicht zu sehen war.

 

Harald Serafin hat im heurigen Jahr als besondere Publikumsmagneten die Austropopper Rainhard Fendrich, Klaus Eberhartinger und Zabine Kapfinger engagiert.

Im nebenstehenden Bild erhält Klara (Ina Nadine Wagler) Sprechunterricht von Sigismund (Serge Falck), der sie von ihrem Lispeln befreien soll und in einer Liebeserklärung endet.

 

 Kaiser Franz Joseph (Harald Serafin) erklimmt ein wenig zittrig und mit Unterstützung den Hochsitz zum großen Schützenfest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Weiße Rössl - Wahrzeichen des gleichnamigen Gasthauses und des Singspiels von Ralf Benatzky.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ende der letzten Vorstellung am 24. August gab's die traditionelle Bühnenparty. Unsere MusikantInnen waren natürlich mitten im Geschehen. Die Hauptdarsteller liessen sich nicht lange bitten und waren gerne zu einem Gruppenfoto bereit - hier Ingeborg Schöpf, die am Abschlußtag die Rösslwirtin gesungen hat.

 

 

Nicht nur bei der Bühnenmusik wirkten Mitglieder aus burgenländischen Blasmusikkapellen mit. Auch im Orchester der Seefestspiele ist die burgenländische Blasmusik seit vielen Jahren vertreten. So waren in diesem Jahr u. a. Erich Kölbl (MV Oslip), Klaus Schwarzbauer (MV Jois), Wolfgang Golds und Reinhold Bieber (Blechhaufn) zu hören.  

 

Alle teilnehmenden MusikantInnen war sich einig: «Die Chance, an einer derartigen Großveranstaltung teilzunehmen, ist wahrscheinlich einmalig. Wir sind froh, dass wir sie genützt haben und auch die Stars und Hauptdarsteller des Weißen Rössls kennen lernen durften!»

 

Alle Fotos vom Schlusstag gibt's hier



Burgenländischer Blasmusikverband
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